Mein erstes Buch ist da.

Im Februar habe ich mich getraut und das Manuskript an den R. G. Fischer-Verlag geschickt, mit leicht mulmigem Gefühl. Würde man es akzeptieren? Würde ich es postwendend zurückbekommen, nachdem sich alle im Verlag kaputtgelacht hatten? Würde man überhaupt darauf reagieren? Das Geraune hinter vorgehaltener Hand, was mit unverlangt eingesandten Manuskripten geschehen kann, lässt ja zahlreiche Mutmaßungen zu.
Aber — oh Wunder — es dauerte keine zwei Wochen, da bekam ich ein sehr nettes Schreiben vom Verlag. Ja, Ihr Manuskript sagt uns sehr zu, die Handlung ist bunt, wir bieten Ihnen an, Ihr Buch in unser Programm aufzunehmen.

Dann kam die Sache ins Rollen. Ich schloss einen Vertrag mit meinem Verlag, eine Lektorin prüfte mein Manuskript und fand doch tatsächlich noch einige Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler, die ich anschließend bereinigt habe. Dann ging der Text in die Setzerei, ich bekam Vorschläge zur Gestaltung des Titels, die Marketingabteilung schaltete sich ein und informierte mich über die geplanten Werbeaktivitäten. Weitere Maßnahmen sind natürlich auch noch möglich und können individuell gebucht werden. Ich kann auch Autorenlesungen veranstalten und bekomme dazu Unterstützung vom Verlag. Wir waren ständig in Kontakt und sind es weiterhin. Alle meine Fragen wurden freundlich und ausführlich beantwortet. Ich habe mich insgesamt beim R. G. Fischer-Verlag gut aufgehoben gefühlt.

Und nun, Ende Mai, ist es soweit: Eben hat der Postbote das Paket mit den Freiexemplaren meines Buches abgeliefert! Ist das zu fassen?

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist beschränkt.

Albert Einstein

 

 

 

Autor: Christiane